Am Tag vor der Bundestagswahl haben in Freiburg zwischen 20.000 und 25.000 Menschen gegen Rechtsextremismus demonstriert. Nach Angaben der Polizei verlief der Protest friedlich. Die Demonstrierenden wollten ein klares Zeichen gegen den wachsenden Einfluss rechter Kräfte in der Gesellschaft setzen. Organisiert wurde die Kundgebung von einem Bündnis aus über 50 Organisationen.
Inhaltsverzeichnis
- Demonstration in Freiburg
- Annika Niekamp und das Bündnis für Demokratie
- Weitere Demonstrationen in Baden-Württemberg
- Ulm mit klarem Protest gegen Rechts
- Friedlicher Verlauf der Demonstrationen
Demonstration in Freiburg
Die Teilnehmenden versammelten sich auf dem Platz der Alten Synagoge, ausgestattet mit Plakaten und Transparenten. Ihr Ziel war es, ein starkes Signal gegen den erstarkenden Rechtsextremismus zu setzen.
Annika Niekamp und das Bündnis für Demokratie
Annika Niekamp, Sprecherin des Bündnisses für Demokratie, erklärte, dass es darum gehe, eine Antwort auf den spürbaren Rechtsruck zu geben. Ihr Appell richtete sich an alle, die sich für Demokratie und Vielfalt einsetzen.
Weitere Demonstrationen in Baden-Württemberg
Nicht nur in Freiburg, sondern auch in anderen Städten Baden-Württembergs gingen Menschen auf die Straße.
- In Stuttgart nahmen rund 5.000 Menschen an einer Kundgebung im Oberen Schlossgarten teil.
- In Karlsruhe gab es zwei Demonstrationen: Am Nachmittag versammelten sich 750 Menschen auf dem Marktplatz. Später fand eine Fahrraddemo mit rund 50 Teilnehmenden statt.
Ulm mit klarem Protest gegen Rechts
Auch in Ulm wurde protestiert. Das Bündnis „Klare Kante gegen Rechts“ rief zur Demonstration unter dem Motto „Antifaschismus sind wir alle!“ auf. Ziel war es, ein deutliches Zeichen gegen rechtsextreme Strömungen zu setzen.
Friedlicher Verlauf der Demonstrationen
Wie in Freiburg verliefen auch die Demonstrationen in Stuttgart und Karlsruhe nach Angaben der Polizei ohne Störungen. Die hohe Teilnehmerzahl zeigt, dass viele Menschen sich aktiv gegen Rechtsextremismus und für eine demokratische Gesellschaft einsetzen.
Quelle: zeit.de