Polizeifahrzeuge blockieren die A5 bei Freiburg
Polizeifahrzeuge blockieren die A5 bei Freiburg, pixabay/Foto illustrativ

Ein Polizeieinsatz auf der Autobahn A5 nahe Freiburg im Breisgau hat am Dienstagabend zu einer zeitweisen Vollsperrung geführt. Ein 33-jähriger Fahrer eines schwarzen Kleinwagens ignorierte mehrfach Anhaltesignale und löste eine Verfolgungsjagd aus. Die Polizei setzte Schusswaffen ein, um das Fahrzeug zu stoppen.

Inhaltsverzeichnis:

Verfolgung zwischen Lahr und Freiburg

Bereits am Nachmittag fiel der Wagen den Beamten der Autobahnpolizei Offenburg auf. Er fuhr in der Nähe der Anschlussstelle Lahr im Ortenaukreis in auffälliger Weise. Auf einem Parkplatz versuchte die Polizei den Fahrer zu kontrollieren, doch dieser entzog sich der Maßnahme. Bei einem zweiten Anhalteversuch in Ettenheim stoppte er nur kurz, um dann mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Freiburg weiterzufahren.

Einsatz von Streifenwagen auf der A5

Am Abend verschärfte sich die Lage. Mehrere Streifenwagen blockierten den Verkehr, um andere Verkehrsteilnehmer zu schützen.

  • Sperrung der A5 zwischen Riegel und Freiburg-Nord bis etwa 21 Uhr
  • Blockade mehrerer Autobahnausfahrten bei Freiburg
  • Einsatz von Fahrzeugen quer zur Fahrbahn zur Verkehrslenkung

Festnahme bei Teningen

Der Kleinwagen wurde schließlich in Höhe der Ausfahrt Teningen im Kreis Emmendingen gestoppt. Die Polizei gab dabei Schüsse auf das Auto ab. Der Fahrer wurde festgenommen. Er erlitt leichte Verletzungen durch Glassplitter, nachdem die Fahrerscheibe eingeschlagen wurde. Nach aktuellen Informationen befand sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand.

Ermittlungen zur Schussabgabe

Die Hintergründe des Vorfalls sind noch ungeklärt. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen zur Abgabe der Schüsse übernommen. Polizei und Staatsanwaltschaft Freiburg arbeiten eng zusammen, um den genauen Ablauf zu rekonstruieren.

Quelle: SWR