In Haslach ist ein neuer Kulturstandort entstanden. Drei Hallen. Knapp 2000 Quadratmeter Fläche. Die Morat-Hallen in Freiburg wurden offiziell eröffnet. Damit erhält die lokale Szene zusätzliche Ausstellungsräume. Zur Eröffnung kamen Oberbürgermeister Martin Horn und Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach. Zwei Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst markieren den Start. Weitere kulturelle Höhepunkte des Jahres sind unter die wichtigsten Events in Freiburg 2026 zusammengefasst.
Inhaltsverzeichnis
- Martin Horn und Ulrich von Kirchbach bei der Eröffnung
- Städtische Galerie in der mittleren Halle
- Halle Nord und Ausstellung Fields of Unrest
- Familie Morat und Sammlung in der Südhhalle
Martin Horn und Ulrich von Kirchbach bei der Eröffnung
Mit zwei Ausstellungen zur Gegenwartskunst feierten Martin Horn und Ulrich von Kirchbach die Inbetriebnahme der Hallen. Die Stadt Freiburg erwarb das Gebäude im Jahr 2024. Möglich wurde dies durch eine großzügige Spende der Mäzenin Gertraud Hurrle. Anschließend folgte die Sanierung. Diese wurde im November 2025 abgeschlossen.
Horn dankte allen Beteiligten. Besonders hob er Gertraud Hurrle hervor. Der Erwerb und die Modernisierung seien ein Gemeinschaftsprojekt gewesen. Auch Ulrich von Kirchbach betonte die Zusammenarbeit mit der Familie Morat. Aktuelle Entwicklungen aus Stadt und Region finden sich hier.
- Kauf durch die Stadt im Jahr 2024
- Abschluss der Sanierung im November 2025
- Fläche von rund 2000 Quadratmetern
- Drei eigenständige Hallen
Städtische Galerie in der mittleren Halle
In der mittleren Halle befindet sich nun die Städtische Galerie. Zuvor war sie im Kunsthaus L6 untergebracht. Die Galerie verfügt jetzt über größere Räume und zeigt weiterhin wechselnde Ausstellungen.
Aktuell läuft die Ausstellung „Following - some kind of same - π“. Beteiligt sind Tim Bohlender, Tanja Goetzmann und Nozomi Tanabe. Gezeigt werden Malerei, Keramik und Holzreliefs. Die Präsentation ist bis zum 15. März 2026 geöffnet.
- Donnerstag und Freitag von 16 bis 19 Uhr
- Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr
An Feiertagen bleiben die Hallen geschlossen. Der Eintritt ist frei.
Halle Nord und Ausstellung Fields of Unrest
Die Halle Nord ist für die Freiburger sowie die nationale und internationale Kunstszene vorgesehen. Geplant sind Ausstellungen, Performances und Projekte. Sie dient als neuer Ort für Initiativen und Vereine der Stadt.
Derzeit ist „Fields of Un/rest“ zu sehen. Mitwirkende sind Philip Beck, Betty Blumenstock, Arne Grashoff und Benjamin Koglin. Die Kuratorin ist Sharleena Rosing. Besucher können die Ausstellung bis zum 29. März 2026 besichtigen. Ein Überblick über weitere Veranstaltungen bietet mehr hier.
Damit stehen parallel zwei Programme offen. Beide bei freiem Eintritt.
Familie Morat und Sammlung in der Südhhalle
Die Morat-Hallen waren jahrzehntelang Sitz des Morat-Instituts für Kunst und Kunstwissenschaft. Im November 2023 übergaben Eva-Maria Morat und Franz Armin Morat ihre Stiftung an ihre Söhne Daniel Morat und Robert Morat. Ziel war der dauerhafte Verbleib der Sammlung in Freiburg.
In der südlichen Halle wird das Lebenswerk des Ehepaares Morat bewahrt. Über 40 Jahre trugen sie eine umfangreiche Kollektion zusammen.
- rund 50.000 Bände kunstwissenschaftliche Bibliothek
- etwa 7.500 Grafiken
- rund 500 Gemälde und Skulpturen
Vertreten sind unter anderem Werke von Albrecht Dürer, Rembrandt und Francisco de Goya. Ein Teil befindet sich bereits als Dauerleihgabe in den Städtischen Museen.
Für die Nutzung wurden bauliche Maßnahmen umgesetzt. Es gibt neue Fluchttüren. Eine Küche wurde eingebaut. Zudem entstand eine barrierefreie Toilettenanlage. Eine Rollstuhlrampe am Vordereingang ist geplant.
Weitere Informationen zu den Morat-Hallen und zur Städtischen Galerie stehen auf der offiziellen Website der Stadt Freiburg unter freiburg.de bereit.
Prüfen Sie die Lage der Morat-Hallen in Freiburg auf Google Maps:
Karte: Google Maps / Standort der Morat-Hallen
FAQ
Wo befinden sich die Morat-Hallen?
Die Morat-Hallen befinden sich in der Lörracher Str. 31, 79115 Freiburg im Breisgau, im Stadtteil Haslach.
Wann wurden die Morat-Hallen offiziell eröffnet?
Die Morat-Hallen wurden nach dem Kauf im Jahr 2024 und der abgeschlossenen Sanierung im November 2025 offiziell eröffnet.
Wer nahm an der Eröffnung teil?
An der Eröffnung nahmen Oberbürgermeister Martin Horn und Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach teil.
Welche Ausstellung ist aktuell in der Städtischen Galerie zu sehen?
Aktuell wird die Ausstellung „Following - some kind of same - π“ mit Werken von Tim Bohlender, Tanja Goetzmann und Nozomi Tanabe gezeigt. Sie läuft bis zum 15. März 2026.
Welche Ausstellung läuft in der Halle Nord?
In der Halle Nord ist derzeit „Fields of Un/rest“ mit Arbeiten von Philip Beck, Betty Blumenstock, Arne Grashoff und Benjamin Koglin unter der Kuratierung von Sharleena Rosing zu sehen. Die Ausstellung ist bis zum 29. März 2026 geöffnet.
Wie sind die Öffnungszeiten der Morat-Hallen?
Geöffnet ist donnerstags und freitags von 16 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. An Feiertagen bleiben die Hallen geschlossen.
Ist der Eintritt kostenpflichtig?
Der Eintritt zu beiden aktuellen Ausstellungen ist frei.
Was umfasst die Sammlung der Familie Morat?
Die Sammlung umfasst rund 50.000 Bände einer kunstwissenschaftlichen Bibliothek, etwa 7.500 Grafiken sowie rund 500 Gemälde und Skulpturen, darunter Werke von Albrecht Dürer, Rembrandt und Francisco de Goya.
Quelle: FREIBURG, WEBRAIG